Unser Blog - Tipps und Tricks zur Gartengestaltung und -pflege
"Wer einen Garten besitzt, hat alles, was er braucht."
Zitat aus Pinterest
Ideen für die Gestaltung gemütlicher Sitzplätze in deinem Garten:
- Verwende natürliche Materialien, wie Holzbänke, Steinmauern oder Flechtmöbel.
- Richte eine Feuerstelle ein – gemauert oder in Form einer Feuerschale.
- Sorge für eine schöne Beleuchtung z. B. durch Lichterketten, Solarlampen oder Laternen.
- Umrahme deine Sitzecke mit Pflanzen.
Duftpflanzen zum Entspannen
Schaffe dir mit den richtigen Duftpflanzen deine Wohlfühloase zum Entspannen:
- Lavendel
- Minze
- Jasmin
- Rosmarin
- Zitronenmelisse
- Thymian
Pflanze sie entlang deines Lieblingsplatzes oder in Töpfen auf der Terrasse oder dem Balkon. Sie wirken beruhigend und stimmungsaufhellend 🌸.
Mai/Juni: Düngen
Regelmäßiges und passend dosiertes Düngen ist wichtig für deinen Rasen und deine Pflanzen. Dünger enthält viele Nährstoffe, die Pflanzen zum Wachsen und Blühen benötigen. Dadurch werden sie auch widerstandsfähiger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten.
Unterschiedliche Dünger:
Bei organischem Dünger sind die Nährstoffe gebunden, sodass diese erst nach und nach durch das Bodenleben für die Pflanzen freigesetzt werden. Bei mineralischem Dünger stehen die Nährstoffe hingegen sofort zur Verfügung. Hier besteht allerdings die Gefahr einer Überdüngung. Einen guten Mittelweg bieten mineralische Langzeitdünger, die wie organische Dünger eher langsam und nachhaltig wirken.
Grundsätzlich sind Düngemischungen zu empfehlen, die alle wichtigen Nährstoffe zugleich enthalten. Einige Pflanzenarten benötigen einen Spezialdünger. Deshalb ist es sinnvoll, sich beim Kauf bzw. bei der Bepflanzung durch Experten beraten zu lassen.
Tipp: Auch getrockneter Kaffeesatz in geringer Menge kann als Dünger z. B. für Rosen, Rhododendren oder Hortensien genutzt werden.
Wann und wie häufig du düngen solltest:
Für viele Sommerblumen und Gemüsearten ist eine einmalige Grunddüngung mit Kompost im Frühling (vor Beginn der Wachstumsphase) für das ganze Jahr ausreichend.
Kübelpflanzen können öfter gedüngt werden, da die Erde im Topf die Nährstoffe schlecht speichern kann. Praktisch ist hier der Einsatz von Düngestäbchen (halten ca. zwei bis drei Monate pro Pflanze) oder Flüssigdünger (wird alle ein bis zwei Wochen zum Gießwasser hinzugegeben).
Deinen Rasen solltest du ebenfalls mehrmals im Jahr düngen - im Frühling mit Beginn des Wachstums, im Sommer während der Hauptwachstumsphase und im Herbst als Vorbereitung für die kalte Jahreszeit – aber Vorsicht: Ein zu spätes Düngen im Herbst kann den Rasen frostempfindlich machen.
Am besten düngst du am frühen Morgen oder an einem wolkigen Tag.
Mai: Rasenpflege
Ab sofort bis etwa Mitte Oktober kannst du deinen Rasen wöchentlich oder zumindest jede zweite Woche mähen. Am besten sind Tage an denen der Boden relativ trocken ist.
Wurde dein Rasen über den Winter zu sehr in Mitleidenschaft gezogen und hat nun kahle oder verfärbte Stellen bzw. zu viel Unkraut? Dann ist es an der Zeit Rasen nachzusäen:
- Mähe den noch vorhandenen Rasen möglichst kurz
- Entferne abgestorbene Pflanzenreste
- Säe die Rasensamen über die beanspruchten Stellen (feuchtwarme Witterung eignet sich besonders gut)
- Harke die Samen vorsichtig ein
- Bewässere die Bereiche ausreichend
Infos zum Düngen findest du in unserem Juni-Blogartikel.
April: Blumenwiese aussäen
Du möchtest Farbe in deinen Garten bringen und gleichzeitig ein Paradies für Insekten schaffen? Dann ist von April bis Anfang Juni – wenn die Bodentemperatur konstant über 8 °C beträgt – die richtige Zeit, um Blumenmischungen auszusäen.
Beachte dabei:
- Der Boden sollte nährstoffarm sein
- Den Boden zuvor auflockern
- Das Saatgut nur leicht in den Boden einarbeiten
- Samen festklopfen
- Den Boden feucht halten und gegen Vogelfraß schützen
März: Befreie deine Rosen von ihrem Winterschutz
Ende März, wenn hoffentlich die stärksten Fröste vorüber sind, kannst du deine Rosen von ihrem Winterschutz befreien und zurückschneiden. Du solltest regelmäßig nachschauen, ob du Verblühtes abzwicken kannst. Unerwünschte Wildlingstriebe, die aus der Unterlage von veredelten Rosen sprießen, reißt du ab.
Das Anhäufeln des Stamms mit einem etwa 15 cm hohen Erdhäufchen dient als wichtiger Winterschutz für deine Rosen. Es schützt den Wurzelbereich vor Frost. Auch das Abdecken mit Fichtenzweigen oder Vlies bietet deinen Rosen Schutz vor der Kälte.
Februar: Sträucher schneiden
Ziersträucher wie zum Beispiel Sommerflieder, Hortensien, Besenheide und Lavendel solltest du zwischen Februar und März auslichten und schneiden. So wird vor der Blüte das Wachstum neuer Triebe angeregt.
Januar: Obstbäume schneiden
Frostfreie Tage im Januar kannst du sinnvoll in deinem Garten nutzen, um Obstgehölze zurückzuschneiden. Grundsätzlich kann diese Arbeit den ganzen Winter über durchgeführt werden. Je früher im Winter du die Obstbäume allerdings schneidest, desto stärker treiben sie im Frühling wieder aus.
4. Dezember: Tag der heiligen Barbara
Am 4. Dezember werden nach einer alten Tradition Barbarazweige von Gehölzen geschnitten, die besonders schöne Blüten besitzen und schnell aufblühen. Dazu gehören z. B. Forsythien, Kirschen, Pflaumen und Apfel. Mit etwas Glück blühen die Zweige pünktlich zu Weihnachten.
November: Bäume und Sträucher pflanzen
An einem frostfreien Tag ist der November geeignet, um neue Rosen und Sträucher zu pflanzen. Achte darauf, dass du Pflanzen mit Wurzelballen (ausgestochen mit der umringenden Erde) und keine wurzelnackten Sträucher kaufst, da sie weniger anfällig sind. Durch das Anhäufeln mit Erde und einer Schicht aus Laub oder Zweigen kannst du deine neuen Pflanzen gleich winterfest machen.
Oktober: Der Herbst ist da
In der Natur ist der Herbst die Zeit, in der sich die Blätter an den Bäumen verfärben und meist abfallen. Das heruntergefallene Laub gibt dem Boden wertvolle Nährstoffe zurück. Vor allem auf Plätzen und Wegen solltest du die Blätter jedoch regelmäßig zusammenrechen, um Rutschgefahr und Schimmelbildung zu vermeiden. Bilde Laubhaufen an ruhigen Ecken deines Gartens, um so Nützlingen wie Igeln Unterschlupf zu bieten.
September: Rasen neu anlegen
Der Herbst ist aufgrund seiner Temperaturen und Niederschläge die ideale Jahreszeit, um einen Rasen ganz neu anzulegen. Achte darauf, das für deinen Zweck passende Saatgut zu kaufen. Du solltest den Boden zuvor lockern, die Rasensamen gut verteilen und anschließend in die Erde einharken. Sie keimen bei einer Bodentemperatur von ca. 10 °C, weshalb Frühfröste nicht schaden.
August: Heckenschnitt für laubabwerfende und immergrüne Hecken
Das Schneideverbot von Bäumen, Hecken, Sträuchern und Gebüschen gemäß dem Bundesnaturschutzgesetz betrifft öffentliche Flächen. Es gilt vom 1. März bis zum 30. September und bezieht sich nicht auf „gärtnerisch genutzte Grundflächen“ wie z. B. Privatgärten. Hier sind während der genannten Zeit Pflegeschnitte und Fällungen von Bäumen erlaubt. Hecken dürfen in Form gebracht und geschnitten werden, allerdings ist das Entfernen einer Hecke in dieser Zeit verboten.
Um deine Hecke in Form zu bringen, suchst du dir am besten einen kühleren, trockenen Tag im August aus. Dieser Monat eignet sich besonders für den Schnitt von laubabwerfenden und immergrünen Hecken, da der Strauch bis zum Herbst nicht mehr allzu stark treibt und die Hecke dadurch bis zur nächsten Saison gepflegt aussieht. Je nach Heckengröße verwendest du eine Astschere oder elektrische Heckenschere. Um einen sauberen Abschluss der Hecke zu erhalten, kannst du vor dem Schneiden mit einer Schnur eine gerade Linie auf der gewünschten Höhe spannen, der du später mit der Schere folgst. Im Querschnitt solltest du die Hecke leicht trapezförmig schneiden, dass die unteren Zweige genügend Licht erhalten.
Schädlinge, Pflanzenkrankheiten und Unkräuter
Wenn du bei der Gartenarbeit Anzeichen von Schädlingen, Pflanzenkrankheiten oder unerwünschte Wildkräuter entdeckst, entfernst du die befallenen Pflanzenteile am besten gleich und entsorgst sie über den Hausmüll. Naturnahe Gärten und verwilderte Ecken locken schädlingsfressende Nützlinge an, die als natürliche Schädlingsbekämpfer dienen.
Gut versorgt während deiner Abwesenheit
Vergiss nicht, Freunde oder Nachbarn mit Gießen zu beauftragen, wenn du in den Urlaub fährst. Alternativ kannst du ein Tröpfchenbewässerungssystem installieren, um deine Pflanzen so automatisch mit Wasser zu versorgen.